HapKiDo ist in Deutschland eine recht junge Sportart. Sie wurde 1964 von koreanischen Bergleuten eingeführt.

HapKiDo stellt die Kunst dar, einen gegnerischen Angreifer durch seine eigene Kraft zu überwältigen. Das Hauptaugenmerk im HapKiDo ist stets auf die Verteidigung gerichtet, wobei die jeweiligen Verteidigungstechniken grundsätzlich gegen mehrere  Angriffsarten anwendbar sind.

Unser Training besteht aus den folgenden Bereichen:

  • Schlag-, Block- und Fusstechniken
  • Fallschule
  • Selbstverteidigungstechniken
  • Waffen (für Fortgeschrittene)

Dazu gehören auch immer wieder Techniken die es auch ungeübten Personen ermöglichen sich gegen einen Angreifer zu wehren. Deshalb muss man auch keine besonderen Voraussetzungen mitbringen um HapKiDo lernen zu können.

Die Wirksamkeit einer HapKiDo-Technik basiert nicht nur auf bloßer Kraftentfaltung, sondern auf der richtigen Technikanwendung und ihrer Ausführung. Denn nur so ist es schwächeren Personen möglich, sich gegenüber stärkeren Angreifern zu wehren. Ziel des Techniktrainings ist, sog. Automatismen zu entwickeln. Mit denen man in einer Gefahrensituation schnell und ohne großartiges Nachdenken reagieren kann.

Prinzipien

Das Prinzip des Kreises

Die Bewegungen eines Hapkidoin sind immer rund. Es wirk als bewege sich der Hapkidoin im Inneren einer Kugel. Von außen einwirkende Kräfte werden an der Oberfläche der `Kugel` umgeleitet und neutralisiert. So kann durch minimalen Kraftaufwand größtmögliche Harmonie und Effektivität erreicht werden. 

Das Prinzip des Flusses

Wie der Fluss, der sich überaus nachgiebig dem Landschaftsbild anpasst und doch im Moment der Stauung eine gewaltige Kraft entwickelt, so reagiert der Hapkidoin einfühlsam auf seinen Gegner, um im entscheidenden Moment sein angestautes `Ki` fließen zu lassen.

Das Prinzip der Einwirkung

Durch absolute Ausgeglichenheit und höchste Konzentration auf den Gegner versucht der Hapkidoin auf diesen Einfluss zu nehmen (einzuwirken) und damit dessen Angriff zu kontrollieren. So kann z.B. durch blitzartige, kaum zu bemerkende Bewegungen der Angreifer eine reflexartige Gegenbewegung veranlasst werden, die dann in einer Folgetechnik ausgenutzt wird.

Diese drei Prinzipien hängen voneinander ab und müssen vom Hapkidoin miteinander in Einklang gebracht werden.