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Turnverein 1890 Mengede e.V.

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Adventkaffee 2017

 Adventkaffee 2017

 

 

Aufgeräumt ist, alles gespült, die Kuchenreste längst verzehrt, die Utensilien fürs nächste Jahr verstaut, unser Adventkaffee ist gelaufen.
Inzwischen erreichte uns manches Lob. Die, welche nicht zugegen waren, sind durch den Pressewart *) unterrichtet. Auch wenn neue Projekte schon unsere Aufmerksamkeit beanspruchen, die schöne Erinnerung an "unseren" 1. Advent wird lange bleiben.

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*) Den Teil des  TVM Newsletters 12/2017, der über den Adventkaffee berichtet, gibt der Seniorenbeirat hier gern mit einer erweiterten Auswahl an Bildern wieder.

Burckhard Bussmann

 

Vereins-Senioren feiern Advent

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Wie in jedem Jahr waren die Seniorinnen und Senioren des TV Mengede am ersten Adventssonntag zu ihrer traditionellen Adventsfeier zusammengekommen.

 

 

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Das Gemeindehaus der kath. Remigius-Kirche war mit mehr als 100 Personen fast bis zum letzten Platz gefüllt, als der Sprecher des Seniorenbeirats Burckhard Bussmann in seiner Funktion als Moderator der Veranstaltung bei seinem Grußwort den geplanten Ablauf der Feier umriss und dazu ermunterte, von der Möglichkeit bei Kaffee und Kuchen das gemütliche Beieinandersein zur Pflege der Freundschaften und zum gegenseitigen Gedankenaustausch zu nutzen.

 

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Einen besonderen Gruß richtete er an den 1. Vorsitzenden Wilhelm Tackenberg, der mit der Geschäftsführerin Susanne Nölkenbockhoff den Vereinsvorstand vertrat.

 

Im Gedenken an die im abgelaufenen Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder erhoben sich alle Anwesenden zu einer Schweigeminute mit gegenseitiger Handreichung von ihren Plätzen.

 

Wilhelm Tackenberg nutzte danach die Gelegenheit, sich bei den Mitgliedern des Seniorenbeirats für ihre im abgelaufenen Jahr geleistete Arbeit, so auch zum Beispiel die mustergültige Vorbereitung und Ausrichtung der Adventfeier, zu bedanken. Ebenfalls stellte er heraus, dass für die Senioren mit Susanne Nölkenbockhoff in der Geschäftsstelle immer eine kompetente Ansprechperson zur Verfügung stehe. Der Beifall aller Gäste bestätigte ihn.

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 Mit dem Kuchen vom „Heidebecker“ Rupprecht und dem Kaffee vom Team der katholischen Kirche unter der umsichtigen Regie von Frau Bielefeldt kamen dann auch alle Feinschmecker auf ihre Kosten. Klar, dass dabei auch an allen Tischen die Gespräche nicht verstummten, die immer dann unterbrochen wurden, wenn der Programmablauf vorsah, ein Lied zu singen oder den Vorträgen einiger Mutiger aus dem Kreise der Gäste zuzuhören.

 

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 Für die Klavierbegleitung hatte der Seniorenbeirat mit Elena Haschke - eine 27jährige Waltroper Pianistin - einen guten Griff getan. Sie fühlte sich im Kreis der Älteren pudelwohl, wenngleich ihre musikalischen Vorlieben, wie sie erklärte, eher im Bereich Blues, Folk oder Rock liegen.

Zum ersten gemeinsam gesungenen Lied „ Das Glück der Welt“ (amazing grace) lieferte Burckhard Bussmann auch gleich dessen Entstehungsgeschichte, die bis in die Anfänge des 18. Jahrhunderts zurückgehe. Sogar im amerikanischen Bürgerkrieg (1861 bis 1865) sei dieses Lied sowohl bei den konföderierten Südstaaten als auch bei den in der Union verbliebenen Nordstaaten gesungen worden.

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Mit ihrem Vortrag über Kerzen, deren erste drei resignierend ihr Licht verlöschen lassen, dann aber von der vierten, die den Namen “Hoffnung“ trägt, wieder angezündet werden könnten, animierte Herta Hubert zum Nachdenken. Ebenso Karl Keppmann, der die klassische Geschichte vom Leserbrief der kleinen Virginia vor mehr als 100 Jahren mit der Frage: „Gibt es einen Weihnachtsmann?“ an die New York Sun vortrug.

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 „Lustig, Lustig, trallala! war aber dann das Motto für den Fortgang der Adventsfeier. So auch, als Roswitha Folgmann schließlich in ihrem Vortrag zum Schmunzeln anregte. Ihre wohlgesetzten Reime drehten sich um die zufriedene Genügsamkeit der erlebten Jugendjahre nach dem Krieg, die lebensprägend für all ihre anwesenden Zeitgenossen gewesen waren: „Damals kamen die Kinder nicht aus dem Reagenzglas, sondern wurden richtig gemacht…!“

Beim zum Abschluss gesungenen „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit...“ klappte sogar der einstimmige a capella-Gesang, nur begleitet mit wenigen Akkorden der Pianistin.

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Das Resümee: Wie jedes Jahr eine stimmungsvolle und gut besuchte Adventfeier, die auch im nächsten Jahr im Programmheft des Seniorenbeirats stehen wird.

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Carl-Wilhelm Schmälter