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Turnverein 1890 Mengede e.V.

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Einladung zum Vortrag "Vorsorge"

 

 

Vorsorgevollmacht, Betreuungs-und Patientenverfügung

 

180131 Begriffe

sind Schlagworte, denen wohl jeder von uns schon einmal begegnet ist. Trotzdem schieben viele die Befassung mit diesen Themen auf den "St.Nimmerleinstag". Das kann allerdings mehr als ins Auge gehen. Denn anders als etwa unser Nachlass, betreffen Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung unsere eigene Zukunft.

 

Seit wir als Beirat unsere TVM-Mitglieder dazu informierten, sind inzwischen 5, bzw. 7 Jahre ins Land gegangen. In dieser Zeit haben nicht nur weitere Jahrgänge die Lebensphase erreicht , in der die Notwendigkeit zu vorsorgenden Verfügungen endlich akzeptiert wird, auch die Rechtsansichten haben sich teilweise geändert.

 

Darum geht es im Einzelnen:

 

180131 Kuli

Mit einer Vorsorgevollmacht können Sie einer anderen Person das Recht einräumen, in Ihrem Namen stellvertretend zu handeln. Sie können vereinbaren, dass von der Vorsorgevollmacht erst Gebrauch gemacht werden darf, wenn Sie selbst nicht mehr in der Lage sind, über ihre Angelegenheiten zu entscheiden. Die Vorsorgevollmacht gibt Ihnen die Möglichkeit, die Bestellung eines Betreuers oder einer Betreuerin durch das Betreuungsgericht zu vermeiden. Sie sollten aber nur eine Person bevollmächtigen, der Sie uneingeschränkt vertrauen.

 

180131 Schwester

Mit der Betreuungsverfügung kann jeder schon im Voraus festlegen, wen das Gericht als rechtlichen Betreuer oder rechtliche Betreuerin bestellen soll. Möglich sind auch inhaltliche Vorgaben für den Betreuer bzw. die Betreuerin, etwa welche Wünsche und Gewohnheiten respektiert werden sollen oder ob im Pflegefall eine Betreuung zu Hause oder im Pflegeheim gewünscht wird. Die Betreuungsverfügung kann auch mit einer Vorsorgevollmacht verbunden werden und würde dann zur Geltung kommen, wenn die Vorsorgevollmacht nicht wirksam ist.

 

180131 O2Geh

 

Mit der gesetzlich geregelten Patientenverfügung können Sie für den Fall der späteren Entscheidungs-unfähigkeit vorab schriftlich festlegen, ob Sie in be-stimmte medizinische Maßnah-men einwilligen oder sie unter-sagen. Der Arzt hat dann zu prüfen, ob Ihre Festlegung auf die aktuelle Lebens- und Behand-lungssituation zutrifft. Ist dies der Fall, so hat er die Patienten-verfügung unmittelbar umzu-setzen.

 

 

Die vorstehend wiedergegebene Erläuterung der Begrifflichkeiten durch den Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz

 http://www.bmjv.de/DE/Themen/VorsorgeUndPatientenrechte/Betreuungsrecht/Betreuungsrecht

lässt schon erahnen, auch bereits für die Annäherung an die Materie ist eine helfende Hand hoch will-kommen. Reichen will uns diese im Rahmen eines Vortrags mit anschließender Diskussion

 

Herr Rechtsanwalt und Notar Kai Neuvians

am 31. Januar 2018 ab 18:00 Uhr (Einlass ab 17:45 Uhr)

im Begegnungszentrum, Bürenstr. 1 in Mengede

 

Unsere Mitlieder sind herzlich eingeladen, Anmeldungen sind nicht erforderlich.

 

Burckhard Bussmann